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23.04.2013
Eine Headline, die wirkt

Beim Lesen der Tageszeitung fiel uns heute folgende Headline ins Auge: „Alpecin wird nicht verboten, aber ...” und, ja man muss es so sagen, sie hat uns neugierig gemacht. Damit hat der Texter der Anzeige schon ganze Arbeit geleistet. Er hat unsere Aufmerksamkeit gewonnen. Wir lesen weiter, weil wir wissen möchten, warum die Marke nun nicht verboten wird beziehungsweise warum sie denn überhaupt von einem Verbot bedroht war.

Die Anzeige behauptet, dass Verbraucherschützer mehr Aufklärung über Coffein verlangen. Ganz nebenbei lernen wir, dass Coffein ein „effektvoller Wirkstoff der Medizin” sei, der „nachweislich auch den Haarwuchs” fördere und dass im Shampoo der Marke der Coffein-Gehalt „richtig eingestellt” sei. Auch der aus dem TV-Spot bekannt gewordene Dr. Klenk („In der Tat ...”) gibt Beruhigendes hinzu.

Wir fragen uns: Stimmt es denn wohl, dass Verbraucherschützer hier aktiv werden? Unsere Kurzrecherche hierzu im Netz ergibt keine Treffer. Die angeführte Neuseeländerin gibt es wohl, allerdings ging diese Geschichte schon vor gut einem Jahr durch die Medien. Über die „heftigen Diskussionen” um Coffein finden wir indes nichts weiter. 

Wie es sich damit verhält, ist hier nicht abschließend zu klären. Festzuhalten aber bleibt: Mit dieser „Story” gelingt es der Marke das Thema Coffein und Haarshampoo auf ungewöhnliche Weise zu inszenieren. Und das ist nach der – wirklich – vieldiskutierten „Doping für die Haare”-Kampagne auch schon etwas.