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13.09.2013
Auf den Punkt gebracht

Schaut man sich die Plakate der Partei „Die Linke” an, so wird deutlich, dass sie ihrem Muster treu bleiben: Wie bei der Bundestagswahl 2009 setzt die Partei auch 2013 auf deutlich formulierte Forderungen.

Die Botschaften der Wahlplakate sind durch die schwarzen Versalien auf weißem Hintergrund für den passierenden Betrachter schnell zu erfassen, verständlich und, mit leichter Provokation gewürzt, merkfähig wie:„Teilen macht Spaß: Millionär-Steuer!“.

Die umgangssprachlichen Formulierungen wirken dabei so authentisch wie auffordernd. So heißt es auf einem Plakat „Genug gelabert! 10 Euro Mindest-Lohn jetzt.”. Ein Großflächenplakat (siehe unten) führt alle Forderungen zusammen auf und macht den Leser durch die fett gedruckte Frage „Revolution?” neugierig. Die Antwort im Kleingedruckten: „Nein! Einfach zeitgemäß. ...”. Darauf folgt die Aufzählung der Botschaften der kleinen Plakate.

Auf den Einsatz von Gesichtern verzichtet „Die Linke” nicht ganz, Alt-Genosse Gregor Gysi blickt einen ebenso an wie Sahra Wagenknecht. Im Ganzen jedoch das Fazit: Eine plakative Wahlkampagne mit deutlichen Forderungen, die so bei den anderen Parteien in diesem Jahr eher nicht zu finden sind.