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23.4.2018
Achtung, Schleichwerbung!

Instagram ist das wohl netteste aller sozialen Netzwerke: Dort gibt’s schöne Bilder von gut gelaunten, überdurchschnittlich attraktiven Menschen, Katzenbabys und hübsch angerichtetem Essen.

Ideal zum Abtauchen in eine perfekte, virtuelle Blase – bis man das Köpfchen wieder einschaltet und die Beiträge kritisch hinterfragt. Denn es gibt auch jene Posts, in denen die sogenannten Influencer gezielt Produkte inszenieren, um User zum Kauf zu animieren. Skandal! Vor allem, wenn diese Platzierung nicht als Werbung kenntlich gemacht ist, so wie es nach einem Urteil des OLG Celle gefordert wird.

Auf einen skurrilen Fall zum Thema Schleichwerbung ist unsere Kollegin kürzlich gestoßen: Eine Bloggerin ist in Dubai unterwegs, sitzt in einer Limousine und hält einen Marken-Schokoriegel in der Hand, dazu der Bildtitel „Ein klein bisschen süße Heimat“.

„Schokolade in Dubai bei über 40 Grad im Schatten – da schafft der Riegel doch niemals den Weg vom Hotel in die Limo“, schlussfolgert die Kollegin. Von der Glaubwürdigkeit, dass sich die hagere Bloggerin statt Detox-Smoothies und Chia-Bowls einen Schoko-Riegel gönnt, fangen wir mal gar nicht erst an. Der Verdacht liegt also nahe, dass es hier wohl um eine gezielte Produkt-Platzierung handelt. Die Kollegin klickt sich durch die ganzen Hashtags, findet aber keinen Hinweis in Richtung #werbung.

Also, liebe Blog-Leser: Augen auf bei der Instagram-Nutzung – Schleichwerbung könnte zu ungewollten Zusatzkäufen führen.

Und liebe Unternehmen: Augen auf bei der Auswahl der Instagram-Influencer und der Sinnhaftigkeit der inszenierten Szenarien, in denen Ihre Produkte gezeigt werden.

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