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9. Februar 2018
Der Werbung auf den Zahn gefühlt

Mit ganzseitigen Tageszeitungs-Anzeigen wendete sich diese Woche die Bielefelder Dr.-Wolff-Gruppe an die Öffentlichkeit. In Form eines offenen Briefes entschuldigt sich das Unternehmen bei Zahnärztinnen und Zahnärzten. Der Anlass: Diese hatten die Werbung für die Zahncreme Karex massiv kritisiert.

(Zahn)Stein des Anstoßes ist dabei Fluorid bzw. die Aussage des Unternehmens Dr. Wolff, das bekannt ist für seine markigen Claims („Doping für die Haare”): „Nutzen oder schaden Fluoride der Gesundheit? Die neue Karex® kann darauf verzichten.”

Dazu bemerkt die Bundeszahnärztekammer: „Das Unternehmen Dr. Wolff, Bielefeld, betreibt seit einigen Wochen eine aggressive Werbung für das Produkt Karex und streut gezielt Verunsicherungen zu Fluoriden. Dies ist ein unredlicher Marketingschachzug. Die Behauptungen entbehren der wissenschaftlichen Datenlage.”

Woraufhin nun Dr. Wolff im offenen Brief entgegnet: „Es war und ist nicht unsere Absicht, Ihre Fachmeinung zu Fluorid in Frage zu stellen. ... Durch Fortschritt entwickelt sich die Menschheit weiter. In diesem Fall bedeutet Fortschritt, dass Ihre Patientinnen und Patienten bei der Zahnpasta endlich die Wahl haben, ob sie sich mit oder ohne Fluorid die Zähne putzen wollen.”  

Tja, wie denn nun? Die einen sagen so – Fluroid zu diskretieren verunsichere die Bevölkerung – die anderen sagen so: Es gebe erste Proteste gegen Fluorid, man werde bald mit Informationen nachlegen.

Wir überlegen unterdessen beim Zähneputzen (mit Fluorid ...?), bei wem die Wahrheit denn nun auf dem Zahnfleisch geht, und beobachten die weitere Entwicklung.

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