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28. März 2017
Lecker, ja. Aber der Fußabdruck ...!?

Na, gut gegessen heute? Vielleicht ein Ei zum Frühstück? Brötchen mit Butter und Lachs? Einen Burger mit Rind gar? Und dann Flug-Mango zum Dessert? Schön, wenn's Ihnen geschmeckt hat. Jetzt wird's aber auch mal Zeit, ans Kohlendioxid zu denken, das Sie dabei verursachen. Oder sind Sie etwa gar kein Klimatarier?

Vegetarier, Flexitarier, Frutarier, Pescetarier ... als gäbe es nicht schon genügend „-tarier”, wird jetzt auch noch der Klimatarier als neueste Sau durchs Food-Dorf getrieben. Was es bedeutet, ein solcher zu sein? Dass man vom Morgentau bis zum Abendrot nur ja beachtet, sich klimafreundlich zu ernähren. Dafür gibt es verschiedene Seiten im Netz, die es ermöglichen, den CO2-Fußabdruck seiner Ernährung auszurechnen.

Etwa www.klimatarier.com – auf den zweiten Blick unschwer als Seite von Unilever zu erkennen. Dort kann man sich hübsch spielerisch Zutaten auf einen Teller ziehen. Sodann wird die CO2-Emission angezeigt, die deren Herstellung verursacht. Plakativ erfährt man auch noch, wie vielen Kilometer Autofahrt es entspricht, wenn man z.B. einen Teller Garnelen genießt (viele, viele). Man bekommt praktische Tipps zum CO2-Sparen und wer möchte, der lässt sich „klimafreundliche Rezepte” auf der Seite anzeigen. Mit wenig Fleisch, aber garantiert ein bis zwei Unilever Produkten ;) 

Essen worauf man Hunger hat? Das ist vorbei. Ernährung wird zu einer immer komplexeren Angelegenheit, bei der so einige Aspekte zu beachten sind: Regionalität, Tierwohl, wenns nicht gleich fleischfrei sein soll oder sogar vegan, Zusatzstoffe, Allergene, und jetzt rückt eben auch noch die Ressourcenfreundlichkeit hinzu. Puh, was essen wir bloß heute Abend ...?

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