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11. März 2016
Geballter Zorn

Geld wie Heu könnten Landwirte machen, wenn sie ein einfaches Prinzip verfolgen würden: Ihren Rohstoff in vermarktungsgerechte Portionen aufteilen und zu saftigen Preisen verkaufen. Doch leider ist ihnen mit dieser Idee schon jemand zuvorgekommen: der Handelsriese Rewe.

Ein Lohnunternehmer aus Wipperfürth entdeckte in seinem örtlichen Rewe-Markt ein ganz besonderes Angebot. Die Handelskette bot in abgepackten Beuteln ganz normales Heu als „Ostergras” an, den 60-g-Beutel für stolze 1,29 €. Der findige Agrarunternehmer rechnete flugs hoch und kam zu dem Ergebnis, dass man so für einen normalen Quaderballen eine Summe von 7.500 € erzielen könne.

Dieses Rechenexempel stellte er online und die Reaktionen empörter Landwirte ließen nicht lange auf sich warten. Ob es tatsächlich der Zorn auf die Vermarktungsstrategie eines großen Handelskonzerns war oder der Ärger, nicht selbst auf eine solche Idee gekommen zu sein, sei einmal dahin gestellt.

Dabei gibt es doch Vorbilder genug, Stichwort Kaffeekapsel. Rechnet man hoch, wie viele Kaffeekapseln auf ein Pfund Kaffee kommen und wie viel sie kosten, könnte man das Pfund Kaffee für sage und schreibe 80 € verkaufen. Ein längst bekannter Wachmacher, der bei den Landwirten aber nicht die erwünschte Wirkung erzielt hat.

Hier der Fall zum Nachlesen.

 

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