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27.02.2012
Nicht vielleicht, sondern Marlboro

Auffällig ist die Kampagne ja. Die Plakate mit dem simplen Wort MAYBE fielen bereits Ende letzten Jahres ins Auge und transportierten die Botschaft: Nicht vielleicht, sondern „Sei!”. Ein bisschen rätselhaft, aber auch Neugier weckend. Wieso nicht vielleicht? Was soll sein? Und wer spricht da zu uns? 

Eine erste Auflösung brachte die zweite Phase der Plakat-Kampagne. In abermals großen Lettern wurde nun differenzierter erläutert, warum man mit „vielleicht” nicht weiterkommt: „MAYBE NEVER WINS” hieß es da oder „MAYBE GOES NOWHERE”. Flankierend dazu Kino-Spots, die in dieselbe Kerbe hauten. 

Die jüngste Phase bringt Menschen auf die Großflächen und proklamiert: „MAYBE WILL NEVER BE HER OWN BOSS” oder „MAYBE NEVER WRITES A SONG”. 

So weit das Konzept. Ach ja, wer dahinter steckt: Marlboro. Genau, die coole Zigarettenmarke, die doch eigentllich in der Cowboy-Welt zu Hause war und den Geschmack von Freiheit und Abenteuer versprach.

Jetzt also propagieren Sie „Be Marlboro!”. Kein Vielleicht heißt kein Rumeiern, kein Zaudern und Zögern, sondern: Machen. Sein eigener Chef werden. Einen Song komponieren. Und dabei Marlboro rauchen.

Oder soll man eher verstehen: Wer raucht, kommt weiter? Denn (nur) wer raucht, hat ein klares Statement und legt in einer zunehmend raucherunfreundlichen Gesellschaft durchaus ein Bekenntnis ab. Er steht zu sich und seiner Zigarette, Punkt.

Ob man das schlüssig findet oder nicht, eines steht fest: Marlboro kommt mit dieser Kampagne in der Realität an. Statt Lagerfeuer-Romantik jetzt Moped-Werkstatt. Statt Marlboro-Man eine – nicht minder coole – Schrauberin. Der Zauber des Wilden Westens verraucht, ab sofort leben auch Marlboro-Raucher ganz im Hier und Jetzt.