Kontakt
ATS Werbeagentur
Wertherstraße 20
33615 Bielefeld
Telefon: 0521 52099 - 0
Telefax: 0521 52099 - 51
info@ats-werbeagentur.de

25.04.2012
Wahlwerbungs-Check (1)

Geht man dieser Tage durch die Stadt in NRW, kommt man an ihnen nicht vorbei: Wahlplakate allerorten. Machen wir einen kurzen Check, wie sich die Parteien hierzulande präsentieren. Zunächst die beiden „großen”:

Die Noch-Regierungspartei SPD setzt voll auf Landesmutter Hannelore Kraft. „Gut für NRW” lautet der Slogan, dazu wird die amtierende Ministerpräsidentin in allerlei Macherinnen-Posen in Szene gesetzt, immer mittendrin im Gespräch mit den Menschen in diesem Lande. Tenor: Die kümmert sich um alle, um die wichtigen Themen wie Arbeitsplätze, Kinder, Senioren etc. 

Nicht ganz, aber ein bisschen anders die CDU. Auch sie zeigt groß ihren Spitzenkandidaten. Dessen (immer wieder kritisiertes, weil halbherziges) Bekenntnis zum Land soll offensichtlich durch den Slogan unterstrichen werden: Die Abkürzung NRW steht hier für „Norbert Röttgen wählen”. Ein Kind steht daneben und blickt den Kandidaten liebevoll an. So sieht also für die Union „Politik aus den Augen unserer Kinder” aus!?

Interessanter Unterschied: Während der Herausforderer vor einem diffusen blauen Hintergrund (im Studio) steht, wird die Ministerpräsidentin stets draußen, mitten im Leben gezeigt.

Die beiden exemplarischen Plakate machen deutlich, was seit Längerem die Wahlwerbung dominiert: Gesichter, Emotionen. Konkrete Wahlversprechen sind nicht zu entdecken. Allenfalls vage Absichtserklärungen. Diese Wahl soll also eher über Bauch und Herz als über den Kopf gewonnen werden.

Wie die anderen Parteien werben, lesen Sie in der Fortsetzung.