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5. März 2018
Achtung, Genussmittel!

Weiße Verpackung, goldenes bzw. rotes Logo, darunter eine schwarze Schrift mit einem Warnhinweis – das erinnert wahrscheinlich auch die Nichtraucher unter unseren Blog-Lesern stark an das Packaging Design der Philip-Morris-Marke Marlboro. Aber weit gefehlt: Die ironische Anspielung auf die bekannte Zigaretten-Marke ist das aktuelle Design der true fruits limited edition no. 11.

True fruits hat mit Glimmstängeln nichts am Hut, sondern ist der deutschlandweit führende Hersteller für pürierte Früchte, abgefüllt in stylischen Flaschen – auch besser bekannt als Smoothies. Der Schriftzug „Maracuja” ersetzt dabei den charakteristischen Marlboro-Schriftzug. Die Warnhinweise heißen bei true fruits „Smoothie-Trinker sterben auch” und „Die Pulle danach”.  

Die goldene limited edition versteckt sich im Supermarkt unter einer schwarzen Bananenhülle. Neben der goldenen Flasche gibt es in dem True Fruits Online-Shop eine auf 666 Stück limitierte Pulle in rotem Look (mit 14,99 € ein bisschen teuer. Sonst hätten wir sie bestellt und hier gezeigt).

Die ungewöhnliche Marketing-Aktion des Smoothie-Produzenten geht aktuell in den sozialen Medien viral und sorgt nicht nur für positive Reaktionen:

Zum einen wirbt auf dem Social-Media-Kanal Instagram die Bloggerin Bonnie Strange für die Smoothies im Marlboro-Design. Der Aufreger: Miss Strange ist aktuell hochschwanger und da haben ihre Bildkommentare wie „Der übermäßige Konsum von Smoothies kann zu Fettleibigkeit führenoder „Meine neue Sucht” natürlich einen bitteren Nachgeschmack.

Gleichzeitig werfen Markenrechtler dem Smoothie-Hersteller eine klare Markenrechtsverletzung vor. 

Mit Blick auf diese Marketing-Kampagne, aber auch über den Geschmack der Smoothies lässt sich – wie bei so vielen Dingen – bekanntlich streiten.

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